Hotel mitten im historischen Dorfkern

Hotel mitten im historischen Dorfkern

Menschen suchen nach persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Das «POORT A POORT Dorfhotel» in Grengiols vermittelt seinen Gästen einen authentischen Aufenthalt in Gebäuden des historischen Dorfkerns, wo sie mit Einheimischen Tür an Tür wohnen. Echter können Ferien im Wallis nicht sein.

Spenden Sie jetzt auf unser Konto bei der RB Aletsch Goms CH28 8080 8003 6477 1389 4. Vielen herzlichen Dank!

Warum braucht es das Dorfhotel?  -  Stimmen dazu aus dem Dorf:

Ein Dorfhotel für Grengiols

Die Idee für das POORT A POORT Dorfhotel entstand im Rahmen der Dorfkernentwicklung des Landschaftsparks Binntal. Im Vordergrund steht die erneute Nutzung andernfalls leerstehender und dem Zerfall überlassener Gebäude, für die deren Eigentümer aus verschiedenen Gründen keine Verwendung mehr haben.

Gäste als Nachbarn auf Zeit

Die gestalterische Originalität des Angebots knüpft an den ursprünglichen Lebensstil der einstigen Dorfbewohner und Erbauer der Gebäude an: Gäste sollen diese Traditionen spüren und erleben können. Ohne Alpenchic, aber mit dem nötigen Mass an Komfort, um sich „heimisch-wohlzufühlen“.

Der Gast wohnt mit dem Einheimischen Poort a Poort (walliserdeutsch für Tür an Tür). Das Miteinander und der Austausch sind das Credo des neuen Dorfhotels: Gäste sind „Nachbarn auf Zeit“ für die Einheimischen und tauschen sich mit diesen aus. Verschiedene geplante Massnahmen wie lokale Paten „mini Gottä / miner Getti“, Projekte wie ein Gemeinschaftsgarten oder Veranstaltungen von bzw. für die Nachbarn auf Zeit helfen, den Austausch nicht einfach dem Zufall zu überlassen. 

Das Dorfhotel bietet mit seinem individuellen Charakter, seiner Kleinheit und dem Wertversprechen „Echter können Ferien im Wallis nicht sein“ den Rahmen, an dem es sich von seinen Gästen messen lassen will. Ein Alleinstellungsmerkmal, das nicht kopiert werden kann.

Die ausgewählten Gebäude 

Von den leerstehenden Gebäuden oder Wohnungen, die zum Verkauf stehen, hat das Projektteam insgesamt vier geeignete Objekte identifiziert, darunter auch das seit einiger Zeit geschlossene Restaurant Bettlihorn. Dieses soll renoviert werden und für das künftige Dorfhotel eine zentrale Rolle übernehmen. In den Gebäuden (Situationsplan mit markierten Objekten) werden in einer ersten Etappe 7 Zimmer und 14 Betten entstehen.

Die Bewirtschaftung und Vermarktung des Angebots wird die POORT A POORT Dorfhotel AG übernehmen, welche im April 2019 gegründet wurde. Die Dienstleistungen des Dorfhotels sollen wo immer möglich vor Ort durch Einheimische erbracht werden. Für den Betrieb des Restaurants wird ein Pächter gesucht.

Das Projektteam

Erst die grosszügige finanzielle Unterstützung des Landschaftspark Binntal hat es möglich gemacht, die Abklärungen für ein mögliches Dorfhotel in Grengiols voranzutreiben. Das Projektteam mit Monika Holzegger, David Ritz und Beat Ritz hat seit 2017 die Idee konkretisiert und ein Vorprojekt ausgearbeitet. Nun hoffen die Verantwortlichen die Finanzierung bis Anfang 2020 sicherstellen zu können.

Aktuelle Infos zum Projektstand

Wir feiern das erfolgreiche Crowdfunding am 30. November in Grengiols

Wir sind am Planen der Feier, diese soll am Samstag den 30. November in Grengiols stattfinden. Bitte reserviert euch bereits dieses Darum für das gemeinsame Fest. Näheres folgt in Kürze.

Herzliche Grüsse

Monika, David und Beat

 

Crowdfunding auf der Plattform Lokalhelden von 23. August bis 19. November 2019

Auf los gehts los... auf der Plattform von www.lokalhelden.ch sammeln wir Geld von unseren Unterstützern und Fans, um das Dorfhotel zu realisieren. Seit Anfang November haben wir Gewissheit: Das definierte Ziel von 50'000 Franken haben wir erreicht, somit kommt die "Schwarm-Finanzierung" zustande. Wir danken unseren über 130 Unterstützern und Fans, die bis dato fast 60'000 Franken gespendet haben. Unglaublich!

Wir freuen uns riesig darüber und möchten diesen Erfolg gemeinsam mit euch feiern. Infos folgen in Kürze.

Nationale ERFA Tagung zum Thema Dorfkernerneuerung in Grengiols

Dorfkerne in den Bergregionen entvölkern sich aufgrund von Abwanderung und Überalterung. Häuser stehen leer und zerfallen. Um zu verhindern, dass im Dorfkern endgültig die Lichter ausgehen, wurden in den letzten Jahren schweizweit zahlreiche Projekte gestartet. Die Initianten stehen jeweils vor ähnlichen Problemen, wenn es darum geht, eine nachhaltige Nutzung sicherzustellen oder die Finanzierung zu gewährleisten. Der erste praxisbezogene Erfahrungsaustausch dieser Art sollte einen systematischen Wissenstransfer sowie den Aufbau eines nationalen Netzwerks zum Thema Dorfkernerneuerung ermöglichen. Die Tagung wurde organisiert vom Landschaftspark Binntal unter Mitwirkung der Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete SAB, dem Netzwerk der Oberwalliser Berggemeinden NOB, dem Oberwalliser Heimatschutz, dem Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen sowie der energieregionGOMS.

Mit dabei waren Projektbeteiligte aus
Graubünden: Valendas, Tinizong
St. Gallen: Lichtensteig
Tessin: Corippo
Wallis: Turtmann, Isérables, Inden, Grengiols

In einem persönlichen Austausch in Form eines Storytellings konnten viele konkrete Erfahrungen aus der Praxis besprochen und ausgetauscht werden. Dazu gab es noch interessante fachliche Inputs von EspaceSuisse (Leiterin Siedlungsberatung Heidi Haag), der Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete (Direktor Thomas Egger) und der Fachstelle der Schweizer Energieregionen (Leiter Markus Portmann). Die fast 60 Teilnehmenden der Tagung waren sich am Ende einig: Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist erwünscht.